Psaml 62, 6+7

Sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung. Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht fallen werde.
Psalm 62, 6+7

Dienstag, 14. April 2015



Ostern ist noch nicht lange vorbei und wir sind schon zum Alltagsgeschäft zurückgekehrt.
Kommt doch mit mir noch einmal zurück zu dem Geschehen am Kreuz.
Bei einem Anspiel in einem Ostergottesdienst war ich dieses Ostern zutiefst berührt. So tief, dass ich nicht bis zum Ende dauerhaft hinsehen konnte. Ich stand vor der Wahl, mich dem Geschehen ganz hinzugeben oder mich zusammen zu reißen und Haltung zu bewahren. 
Ich wählte das Letztere.  Was hättest du gewählt?
Was wäre passiert oder besser was passiert, wenn wir uns dem Geschehen am Kreuz ganz hingeben. Können wir es fassen, was Jesus dort wirklich für uns getan hat? Lassen wir das an uns heran, darf es uns berühren? Können wir auch nur im Ansatz verstehen, was Jesus für uns getan hat?

aus Jesaja 53:
"Doch wer glaubt schon unserer Botschaft?
Wer erkennt, dass Gott es ist, der diese mächtigen Taten vollbringt?
Der Herr ließ seinen Boten emporwachsen wie einen jungen Treib aus trockenem  Boden.
Er war weder stattlich noch schön. Nein, wir fanden ihn unansehnlich, er gefiel uns nicht.
Er wurde verachtet, von allen gemieden. Von Schmerzen und Krankheit war er gezeichnet.
Man konnte seinen Anblick kaum ertragen. Wir wollten nichts von ihm wissen, ja, wir haben ihn sogar verachtet.
Dabei war es unsere Krankheit, die er auf sich nahm;  er litt die Schmerzen, die wir hätten ertragen müssen.
Wir aber dachten, diese Leiden seien Gottes gerechte Strafe für ihn.
Wir glaubten, dass Gott ihn schlug und leiden ließ, weil er es verdient hatte.
Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt.
Er wurde für uns bestraft  - und wir?"

Das ist alles abstrakt und es fällt uns sicherlich mit dem großen Abstand, den wir zu diesem Geschehen haben meist nicht schwer, uns darüber keinen weiteren Gedanken zu machen.  Und sicherlich tragen einige von uns unsere bewussten Sünden brav ans Kreuz, bitten Gott um Vergebung und weiter geht’s.
In den letzten 2 Jahren habe ich den Versuch gestartet, dieses Geschehen am Kreuz tiefer gehen zu lassen und dazu will ich euch gerne einmal gedanklich mitnehmen.
Sicherlich kennt ihr die Vorstellung , sich das eigene Leben als ein Haus mit vielen verschiedenen Zimmern und seinen jeweiligen Aktivitäten vorzustellen. Ein Haus finde ich langweilig. Ich stelle mir lieber eine Burg vor und lade euch ein,  einmal mit in diese Burg und vielleicht in euer Leben zu kommen (und bitte seht es mir nach, wenn nicht alles zeitgenössisch ist)
Du entscheidest, ob das Tor zur Burg geschlossen  oder herunter gelassen  ist. Vielleicht steht ein Wächter  am Eingang und passt auf, dass niemand in die Burg kommt. Viele Leute drängen in die Burg hinein, haben Anliegen,  wollen zum Burgherren, um einen bestimmten Streit zu schlichten oder wollen etwas verkaufen, bitten um Almosen und Hilfe, um Asyl oder was auch immer von außen in so eine Burg hinein dringt. Das ist bei jedem von uns sicherlich sehr unterschiedlich.
Aber  lasst uns mal die verschiedenen Bereiche der Burg ansehen.
Da ist zum Einen der Burghof:  Dort steht ein Knecht und spaltet Holz. Das ist sehr wichtig, damit im kommenden kalten Winter keiner der Burgbewohner friert und in der Küche immer Holz für den Herd vorhanden ist. Der Holzberg ist riesengroß und Hilfe hat der Knecht keine zu erwarten, denn jeder Burgbewohner ist mit seinen Angelegenheiten beschäftigt. Er ist verschwitzt, am Ende seiner Kräfte…. Aber er spaltet weiter das Holz.
Bevor wir in ein Zimmer blicken, schauen wir zuerst einmal auf die Burgzinnen: Dort steht eine Frau, es kann auch ein Mann sein und schaut aus, ob von irgendwoher Gefahr droht. Manchmal ist der Blick auch verzweifelt in die Ferne gerichtet, um nach den Lieben Ausschau zu halten, die auf der Jagd sind oder eine Reise unternehmen.  Die Person ist erschöpft vom vielen Ausschau halten aber stellt euch vor, sie würde eine Pause machen und dann das Wesentliche verpassen.
Der Burgherr  hetzt zwischen verschiedenen Zimmern der Burg hin und her. In seiner Schreibstube (er ist schon so gebildet, selber schreiben zu können) versucht er, die Bücher der Grafschaft zu führen. Leider steht es nicht zum Besten mit den Finanzen der Burg, Die Pächter bringen nicht genug Abgaben ein. Die Burg ist stark renovierungsbedürftig und platzt wegen der vielen Hilfesuchenden völlig aus den Nähten. Im Rittersaal warten ständig Bittsteller mit den verschiedensten Anliegen. Er ist gestresst, weiß nicht wo ihm der Kopf steht und wird leider deswegen häufig zornig oder auch ungerecht. Schlafen kann er schon lange nicht mehr in Ruhe.
Seine Tochter im ihrem Zimmer weiß von diesen ganzen Nöten nichts. Sie lebt in den Tag hinein, genießt die Minnesänger, die ihre Schönheit besingen und schafft es ungefähr ein mal pro Woche, an dem Altartuch weiterzusticken, dass schon zu Ostern letztes Jahr hätte fertig sein sollen.
Ihre Mutter wirbelt zwischen Küche, Rittersaal, Burggarten und Ställen hin und her. Sie ist nie lange an einem Ort, schwer zu finden und noch schwerer anzuhalten, um mal in Ruhe mit ihr ein Gespräch zu führen. Selbst im Schlaf wälzt sie sich von einer Seite auf die andere, murmelt Unverständliches, ist vor allen anderen wieder wach und versucht, die Knechte und Mägde zu schnellerer Arbeit anzuhalten. Schwer wiegt der Schlüsselbund an ihrem Gürtel.  Wie gut, dass die Kinderfrau sich um den jüngsten Sohn kümmert, und sie sich nicht auch noch ständig um dessen Anliegen kümmern muss.  Allerdings nagt da auch permanent das schlechte Gewissen, eben nicht allen Bewohnern der Burg gerecht zu werden.
Zuallerletzt kommt mit mir in den Keller der Burg. Nicht in die Vorratsräume, die übrigens üppig gefüllt sind, dafür sorgt die Burgherrin, sondern tiefer, eine steile Treppe hinunter. Ihr müsst euch an den Wänden abstützen, denn die Treppenstufen sind ausgetreten und schmierig von Schmutz und Fäulnis. Hinter einer Kerkertür tief in eine Ecke gepresst sitzt ein kleines Mädchen, oder ist es ein kleiner Junge? Man kann das vor Schmutz nicht wirklich erkennen.  Sie hält sich die Ohren zu und macht sich so klein, wie es nur geht. Panische Angst herrscht in diesem Kerker, Verzweiflung, Entsetzen. Das Mädchen ist nicht unversehrt. Sie hat einige Wunden, die eitern und sich tiefer in ihren Körper fressen.  
Jetzt kennt ihr einige Teile der Burg..... meiner Burg…… eurer Burg. Es gibt noch mehr Zimmer. Das weiß jeder von euch selber, wie diese aussehen.
Was hat das Leben in dieser Burg mit dem Geschehen am Kreuz zu tun?

Darf Jesus  in unserer Burg zu uns kommen unsere Wunden, Verletzungen, Nöte, Verzweiflung, Verfehlungen, schlechte Gewohnheiten, unseren Stolz, unsere Eitelkeit, unsere Ehre berühren und uns durch sein Sterben heilen, verändern, erlösen, uns zurecht bringen, unseren Stolz in seine Ehre verwandeln? Wer trägt die Krone? 
Er wird sich nicht in die Zimmer deiner Burg drängen und sagen, warte mal ich bringe dich jetzt zurecht, du wirst schon sehen. Jesus wird nur die Zimmer betreten, in die du ihn einlädst. Er möchte dir die Axt aus der Hand nehmen und dich bitten, sich einmal auszuruhen. Er kann auf den Burgzinnen viel besser als du Ausschau halten, nach den wirklich wichtigen Dingen. Er ist der beste Wächter am Tor und weiß genau, wie viele Vorräte angelegt werden müssen, um sicher durch den Winter zu kommen. Er kennt auch den Weg ins Verließ und sieht die Wunden. Es sieht den Schmerz und die Verzweiflung, weil er sie am Kreuz genauso erlebt hat. 
Sein Angebot: lass dich berühren von seiner heilenden Hand. Er hat für das kleine Mädchen oder den kleinen Jungen ein viel schöneres Zimmer in dieser Burg (vielleicht sogar in der weiten Welt) vorbereitet und hält es bereit.
Es ist in Ordnung, Zimmer für Zimmer anzusehen. Du hast die Schlüsselgewalt aber Jesus lädt dich ein, ihm Schlüssel für Schlüssel zu überlassen, um dich in die Freiheit zu führen.

aus Jesaja 53:
Durch seine Wunden sind wir geheilt.
Wir alle irrten umher wie Schafe, die sich verlaufen haben: jeder ging seinen eigenen Weg.
Der Herr aber lud alle unsere Schuld auf ihn.
Er wurde misshandelt, aber er duldete es ohne ein Wort.
Er war stumm wie ein Lamm, das man zur Schlachtung führt.
Und wie ein Schaf, das sich nicht wehrt, wenn es geschoren wird, hat er alles widerspruchslos ertragen.
Man hörte von ihm keine Klage.
Er wurde verhaftet, zum Tode verurteilt und grausam hingerichtet.
Niemand glaubte, dass er noch eine Zukunft haben würde.
Man hat sein Leben auf dieser  Erde ausgelöscht. Wegen der Sünden meines Volkes wurde er zu Tode gequält:
Man begrub ihn bei den Gottlosen, im Grab eines reichen Mannes, obwohl er sein Leben lang kein Unrecht getan hatte. Nie kam ein betrügerisches Wort über seine Lippen.
Doch es war der Wille des Herrn; Er musste leiden und blutig geschlagen werden. Wenn er mit seinem Leben für die Schuld der anderen bezahlt hat, wird er Nachkommen haben.
Er wird weiterleben und den Plan des Herrn ausführen. Wenn er dieses schwere Leid durchgestanden hat, sieht er wieder das Licht und wird für sein Leiden belohnt.
Der Herr sagt: Mein Bote kennt meinen Willen,  er ist schuldlos und gerecht. Aber er lässt sich für die Sünden vieler bestrafen, um sie von ihrer Schuld zu befreien.
Deshalb gebe ich ihm die Ehre, die sonst nur mächtige Herrscher erhalten. 



Eure Sonja

Freitag, 27. März 2015

Königstochter

Ist es vermessen, sich eine Krone ins Zimmer zu stellen und zu behaupten: 
"Ich bin eine Königstochter!"? 
Das ist schon eine starke Aussage. So in der Öffentlichkeit habe ich das bisher nicht oft gesagt. 
Und dabei kommt es ja noch stärker. Nicht die Königstochter eines weltlichen Königs, sondern Gottes Kind
Was für ein Privileg! 
Und das Schöne daran: dieses Privileg steht jedem zu, der Gottes Kind sein möchte und ihn als König anerkennt. 
Das wünsche ich mir für Euch!


1. Johannes 3,1
"Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen - 
und wir sind es auch!"


Eure Sonja

Samstag, 21. März 2015

Jesaja 49, 15 + 17
Ich werde dich niemals vergessen. Unauslöschlich habe ich dich in meine Handflächen geschrieben. Deine zerstörten Mauern habe ich ständig vor Augen!
Deine Erbauer eilen herbei und deine Zerstörer und Verwüster ziehen aus dir fort!


Montag, 14. Oktober 2013

Neue Anhänger

Nach so vielen Ringaufsätzen und Druckknöpfen habe ich endlich mal wieder
2 größere Perlen gewickelt und es hat Spaß gebracht.




Montag, 12. August 2013

Dienstag, 19. März 2013

Herzenssache

Immer mal wieder finde ich zu meiner alten Liebe "Holz" zurück und dann beschäftige ich mich tagelang mit diesem Material. 
Anlass war diesmal dieses  Team F Seminar
das ich mit meiner Schwester Julia zusammen besucht habe. 
Als Anschauung, wie unsere Herzen sein können und wie Gott sie uns schenken möchte waren verschiedene Herzen von heart to art ausgestellt. 


Dies ist jetzt mein Werk und es hat einen Platz in meiner schon lange existierenden Herz-Sammlung gefunden. 



geteilt mit CREADIENSTAG.

Eure Sonja


Montag, 18. März 2013


Shop News 12% Frühlingsrabatt

12% Frühlingsrabatt bei

DaWanda
 (bis 28.03.),
 
heute alle Kategorien.
Bei uns gibt es viele neue Anhänger und passende Samtbänder. 











 Mit den Samtbandketten sind auch schwere Anhänger angenehm zu
tragen, ohne dass es am Hals einschnürt.
Jede Kette ist mit einem Metallzwischenteil ausgestattet,
in das verschiedene Anhänger mit Karabiner eingehakt werden können.
Gibt es auch in Messing, also goldfarbend!
Meine Schwester Julia näht auch gerne die Samtbänder in einer gewünschten Länge und ich fertige auch Anhänger nach Wunsch.

Liebe Grüße,
ich wünsche Euch eine schöne Woche!

Sonja

Donnerstag, 14. März 2013

Lila Serie





.... nur ein paar Beispiele meiner gestrigen Brennersitzung. Das mit der Serie gefällt mir sehr gut. Noch habe ich ein paar freie Tage.... mal sehen zu welchen Farben ich heute greife.
Eure Sonja